Seit dem 18. März „ist die Katze aus dem Sack.“ Andreas Berger tritt als Bürgermeisterkandidat für die SPD im kommenden Kommunalwahlkampf an. Damit haben die Heidener bei der Kommunalwahl eine echte Wahlmöglichkeit zwischen Personen und Programmen, wie es in einer Demokratie gut und wichtig ist. Ursprünglich wollten sich Vorstand und Fraktion auf einer Versammlung mit der Kandidatur von Andreas Berger beschäftigen. Diese Veranstaltung musste wegen der Coronagefahren ausfallen, so dass der SPD Vorsitzende, Jan Kemper, die Vorstands- und Fraktionsmitglieder zu einer Internetabstimmung aufgerufen hatte. Ergebnis: Einstimmig für Andreas Berger. Mit dieser Rückendeckung wird er der SPD Mitgliederversammlung als Kandidat vorgeschlagen.

Hier stellt sich der Bürgermeisterkandidat selbst vor:

Wer bin ich

Ich bin 41 Jahre alt, seit 2003 glücklich mit meiner Frau Heike verheiratet und Vater der Zwillinge Klara und Leni (6 Jahre).

In Heiden bin ich groß geworden und bin schon immer in verschiedenen Vereinen aktiv. Seit 12 Jahren arbeite ich im Vorstand des Schützenverein St. Georgius Heiden. Als Präsident darf ich den Schützenverein mit seinen fast 2.100 Schützen führen.

Seit meiner Ausbildung, diese begann vor 25 Jahren, bin ich bei der Provinzial Geschäftsstelle Pels in Heiden angestellt.

1998 beschlossen meine heutige Frau Heike und ich, dass wir ein gemeinsames Leben verbringen möchten. Die Frage, wo wir wohnen und leben möchten, stellte sich gar nicht erst. In Heiden natürlich!

Heiden ist mir wichtig und liegt mir sehr am Herzen. Hier bin ich gerne und hier möchte ich auch für immer bleiben. Ich bin ein Heidener Junge!!

 

Warum möchte ich Bürgermeister werden

Man sagt mir nach, dass ich sehr gut zuhören, reden, planen und arbeiten kann. Dieses möchte ich gerne für unser Heiden einsetzen. Ich möchte den Heidenern bei ihren Problemen und Wünschen zuhören und Lösungen finden. Ich möchte gerne Helfer und Macher sein!

Aufgrund meiner beruflichen wie auch Vereinstätigkeit spreche ich täglich mit vielen Menschen. Heidener Familien sehen viele Probleme in Sachen bezahlbare Baugrundstücke und Kitaplätze. Unsere Gewerbebetriebe wollen Zukunftssicherheit und Landwirte kämpfen teilweise täglich um ihre Existenz.

Ich bin zwar handwerklich nicht sehr begabt, sonst wäre ich auch nicht bei der Versicherung gelandet, weiß aber trotzdem um die Probleme. Auch als Darper kenne ich die Malocher und Buurn!

Für die vielen Vereine und Ehrenamtlichen in Heiden möchte ich da sein, wann immer sie Hilfe brauchen.

Das Thema Umweltschutz und Klimawandel darf nicht vergessen werden. Heiden ist bei den erneuerbaren Energien Vorreiter. Dieses soll auch in Zukunft so bleiben. Daher müssen wir dort unbedingt weitermachen. Wir müssen den Umwelt- und Naturschutz ernst nehmen!

Nicht nur die Historie und vielen Traditionen in unserer Gemeinde interessieren mich, auch die Entwicklung ist mir sehr wichtig. Als Bürgermeister möchte ich mich für Heiden einsetzen.

 

Wie bin ich darauf gekommen, Bürgermeister werden zu wollen

In Heiden sagt man, sind die Wege sehr kurz. Bei einem Büchereibesuch mit meiner Familie sprach mich unser Bürgermeister Hans-Jürgen Benson an und fragte, ob ich Bürgermeister werden möchte. Hieraus entwickelten sich einige Gespräche. Natürlich bestimmte das Thema auch die Gespräche mit meiner Frau Heike.

Ohne ihre Unterstützung könnte und würde ich diesen Schritt nicht gehen. Wir waren uns sofort einig und ich bin ihr sehr dankbar für ihre Unterstützung.

 

Andreas Berger FamilienbildWelche wichtigen Aufgaben sehe ich für einen Bürgermeister

Als unabhängiger und parteiloser Bürgermeister sehe ich einen Vorteil in der Zusammenarbeit mit dem Rat. Gemeinsames Ziel unserer Arbeit kann nur das wohl unserer Gemeinde Heiden sein. Ich möchte als Bürgermeister bei Problemen und Auseinandersetzungen vermitteln. Als parteiloser sehe ich hier große Vorteile.

Aufgrund meiner Tätigkeit bei der Provinzial wie auch im Schützenverein stehe ich in engem Kontakt mit den Mitarbeitern von Verwaltung, Bauhof und Klärwerk. Die Zusammenarbeit ist immer offen und freundschaftlich. Daran soll sich nichts ändern. Ich arbeite gerne im Team und würde mich freuen, ein Teil der Verwaltung zu werden.

Auch das Repräsentieren unserer Gemeinde nach außen ist eine wichtige Aufgabe. Wir sind auf viele Gäste angewiesen. Heiden muss für alle „interessant“ sein.

 

 

 

 

 

 

 

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