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Dein Landtagskandidat: Sami Bouhari
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Über mich
Mein Name ist Sami Bouhari ich bin 46 Jahre alt und arbeite als Projektkoordinator in der Kreisverwaltung Steinfurt. Ich lebe gemeinsam mit meiner Frau und unseren zwei Kinder im Alter von 16 und 13 Jahren in Coesfeld.
Unser Alltag ist wahrscheinlich sehr ähnlich wie der vieler Familien hier: Schule, Sportverein, Elternabende – und der Spagat zwischen Beruf und Familie.
Das klingt banal – aber genau dort beginnt Politik.
Warum ich Politik mache
Entscheidungen, die in Düsseldorf getroffen werden, wirken sich direkt auf unseren Alltag aus: auf die Qualität von Schulen, auf die Verlässlichkeit von Kitas und auf die finanzielle Situation unserer Städte und Gemeinden. Seit über 13 Jahren engagiere ich mich deshalb in der SPD und übernehme Verantwortung vor Ort – unter anderem als Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Coesfeld und als Mitglied im Rat der Stadt Coesfeld. Als sachkundiger Bürger im Ausschuss für Schule, Kultur und Sport begleite ich aktiv die Entwicklung unserer Schul- und Sportlandschaft.#
Beruf und Engagement
Beruflich arbeite ich als Projektkoordinator daran, Integration zu gestalten und Menschen neue Perspektiven zu eröffnen. Auch das prägt meinen Blick auf Politik: Es geht darum, Chancen zu schaffen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
Ich setze mich dafür ein, dass Kinder unabhängig vom Elternhaus die gleichen Chancen bekommen, dass Familien entlastet werden und dass Kommunen wieder die Möglichkeit haben, ihre Aufgaben gut zu erfüllen.
Denn gute Politik beginnt vor Ort – und muss dort auch wirken.
Ich komme aus der Kommunalpolitik. Und ich sehe jeden Tag, wie politische Entscheidungen ganz konkret hier vor Ort ankommen. Aber in einigen Bereichen funktioniert das System nicht gut genug. Ich will das ändern: gerechte Bildung, Verlässlichkeit für Familien und starke Kommunen – dafür trete ich an!
Familien und Kommunen an der Belastungsgrenze
NRW ist ein starkes Land. Aber bei Bildung, Kitas und den Finanzen unserer Kommunen läuft zu vieles nicht gut. Unsere Kinder haben nicht überall die gleichen Chancen. Eltern müssen teils hohe Kita Beiträge zahlen. Und Städte und Gemeinden bekommen immer mehr Aufgaben, ohne immer auch das nötige Geld dafür zu erhalten.
Als Kommunalpolitiker erlebe ich unmittelbar, wo das System hakt. Viele Probleme versuchen wir vor Ort zu lösen – doch die entscheidenden Stellschrauben liegen oft in Düsseldorf. Und dort fehlt häufig der Blick aus den Kommunen und aus dem ländlichen Raum.
Ich bin überzeugt: Gute Landespolitik beginnt mit dem Verständnis für das, was vor Ort wirklich gebraucht wird.
Warum ich für den Landtag kandidiere
Ich bin kein Berufspolitiker. Ich bin Vater. Ich arbeite in der Verwaltung. Und ich engagiere mich seit Jahren in der Kommunalpolitik. Ich kenne die Regeln des Systems – und ich kenne seine Grenzen. Genau diese Erfahrung möchte ich in den Landtag einbringen. Damit Entscheidungen wieder näher an den Menschen getroffen werden, die sie betreffen.
Mir geht es um drei Dinge:
- Bessere Bildung und echte Chancengleichheit für alle Kinder
- Eine spürbare Entlastung von Familien, gerade bei Kitas und Betreuung
- Starke, handlungsfähige Kommunen, die gestalten können statt nur zu verwalten
Wenn wir Familien stärken, Bildung verbessern und Kommunen ernst nehmen, dann wird unser ganzes Land gerechter und zukunftsfähiger.
Mein Wahlkreis
Ich trete im Wahlkreis 78 Coesfeld I – Borken III an. Dort werde ich zu wählen sein. Zu dem Wahlkreis gehören Coesfeld, Billerbeck, Rosendahl, Gescher, Heiden, Raesfeld, Reken, Südlohn und Velen (auf Google-Maps sind interaktive Wahlkreiskarten zu finden).
Ich will, dass Politik wieder bei den Menschen ankommt. Ich möchte, dass Perspektiven aus dem Münsterland in Düsseldorf gehört werden und dass Kinder nicht davon abhängig sind, wo sie aufwachsen oder wie viel Geld ihre Eltern haben.
Dafür trete ich an.
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Dein Alltag – Dein Bus! Unsere Nahverkehr-Umfrage
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Warum wir euch fragen und was wir verändern wollen
Der öffentliche Personennahverkehr entscheidet darüber, ob Menschen im Alltag mobil sind oder ausgebremst werden. Ob der Weg zur Schule, zur Ausbildung, zur Arbeit oder zu Freund*innen gelingt, hängt oft davon ab, ob Busse und Bahnen zuverlässig fahren. Gerade in einer Gemeinde wie Heiden ist Mobilität keine Komfortfrage, sondern eine Frage der Teilhabe. Genau deshalb starten die Jusos Heiden eine umfassende Umfrage zum Bus und Bahnverkehr vor Ort und in der Umgebung.
Euer Alltag wartet nicht auf den Bus
Viele junge Menschen berichten uns immer wieder von ganz konkreten Problemen im Nahverkehr. Unzuverlässige Verbindungen, lange Wartezeiten, schlecht abgestimmte Anschlüsse oder fehlende Direktverbindungen machen den Alltag unnötig kompliziert. Wer morgens pünktlich ankommen muss oder abends sicher nach Hause will, kann sich darauf oft nicht verlassen. Besonders deutlich wird das bei Anschlussbussen und Zugverbindungen, die zeitlich nicht aufeinander abgestimmt sind. Auch die fehlenden direkten Verbindungen in Nachbarorte wie Velen, Raesfeld, Lebeck oder Ramsdorf schränken die Bewegungsfreiheit stark ein.
Warum eure Erfahrungen entscheidend sind
Mit der anonymen Umfrage wollen wir genau diese Erfahrungen sammeln und sichtbar machen. Uns geht es nicht um abstrakte Zahlen, sondern um den Alltag der Menschen in Heiden. Wo funktioniert der ÖPNV nicht? Zu welchen Zeiten gibt es Probleme? Welche Strecken fehlen ganz? Eure Rückmeldungen sind die Grundlage dafür, konkrete Forderungen zu formulieren und diese politisch durchzusetzen. Je mehr Menschen teilnehmen, desto stärker ist das Signal an Politik und Verkehrsunternehmen.
Mobilität ist eine Frage der Gerechtigkeit
Gute Mobilität darf kein Privileg sein. Wer kein eigenes Auto hat oder bewusst darauf verzichten will, muss trotzdem verlässlich unterwegs sein können. Mobilität entscheidet darüber, wer an Bildung, Arbeit, Freizeit und gesellschaftlichem Leben teilhaben kann. Gerade junge Menschen, Schüler*innen, Auszubildende und Senior*innen sind auf einen funktionierenden Nahverkehr angewiesen. Deshalb sagen wir klar:
Mobilität ist eine Frage der Gerechtigkeit und gehört zur öffentlichen Daseinsvorsorge.
Als SPD sagen wir klar:
Als SPD und als Jusos Heiden stehen wir für einen starken, bezahlbaren und verlässlichen ÖPNV. Bus und Bahn müssen sich am Alltag der Menschen orientieren und nicht umgekehrt. Wir wollen bessere Taktungen, sinnvolle Anschlüsse und Verbindungen, die auch im ländlichen Raum echte Alternativen zum Auto bieten. Die Ergebnisse der Umfrage werden wir auswerten, öffentlich machen und in die politischen Gremien einbringen. Unser Ziel ist klar: Wir machen euren Alltag zur Priorität und setzen uns dafür ein, dass Mobilität in Heiden fair, zuverlässig und zukunftsfähig wird.
Bau-Turbo statt Bau-Trouble
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Seit dem Herbst letzten Jahres gibt es in Deutschland den Bau-Turbo, ein Gesetzespaket, das den Bau von bezahlbarem Wohnraum beschleunigen soll, indem viele bürokratische Hürden gesenkt werden. Beim Bau-Turbo geht es vor allem um Nachverdichtung (z. B. Baulückenschließung), Umnutzung (z. B. Umbau von Geschäften in Wohnraum) und Erweiterung (z .B. Vergrößerung von Siedlungsgebieten). Die Städte und Gemeinden können jetzt Bauanträge genehmigen, wenn kein Bebauungsplan vorliegt.
Klar, dass wir auch in Heiden als Kommune davon betroffen sind und sich der Rat mit dieser neuen Situation beschäftigen muss. Dies ist auch in mehreren Sitzungen geschehen, in denen über Grundsätze zur Anwendung des Bau-Turbos diskutiert wurde.
Dabei ging es um die Anzahl der Wohneinheiten je Wohngebäude, die Zahl der Stellplätze, den Anteil der bebauten Grundfläche, die Erschließung, die Gestaltung der Freiflächen usw. Die SPD-Fraktion konnte durchsetzen, dass für die Genehmigung eines Bauantrages bei Bedarf ein angemessener Anteil (mindestens 30%) öffentlich geförderten Wohnraumes verlangt werden kann.
In der Sitzung des Bauausschusses vom 15.04.2026 musste dann auch gleich über ein konkretes Bauvorhaben nach dem Bau-Turbo entschieden werden. In der Georgstraße, für die es in Heiden keinen Bebauungsplan gibt, hatte der Kreis Borken einem Bauherren die Genehmigung für ein Bauvorhaben erteilt, über das man an dieser Stelle eigentlich nur den Kopf schütteln kann. Nun versuchte der Bauherr noch einen Schritt weiter zu gehen und den restlichen Teil des Grundstückes mit einem ähnlichen Haus zu bebauen.
Der Ärger wäre vorprogrammiert gewesen: Die Erschließung wäre nur über die Rekener Straße gegangen, die geparkten Autos hätten sich vom Grundstück rückwärts in die viel befahrene Straße einfädeln müssen. Alle weiteren Grundstücke an der Georgstraße wären faktisch geteilt worden, und die Grundstücksbesitzer hätten eine Genehmigung bekommen müssen, wenn sie es genauso machen wollten wie der antragstellende Bauherr.
Für die SPD kam in diesem Falle nur eine Ablehnung in Frage. Gott sei Dank gab es dann auch einen einstimmigen Beschluss im Ausschuss. Es soll jetzt für dieses Gebiet ein Bebauungsplan aufgestellt werden. Für uns als SPD ist klar, dass dieser dann auch eine Verkehrsberuhigung der Rekener Straße mit einschließen muss.
Bau-Turbo ja – Bau-Trouble nein.





