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Nachrichten Quelle: Frankfurter

Massentierhaltung entwickelt sich zur Zeitbombe

Die Massentierhaltung ist ein Phänomen, das uns im Außenbereich Heidens auf Schritt und Tritt begegnet. Überall entstehen riesige neue Ställe zur Geflügel-,

Schweine- und Milchviehhaltung. Diese Form der Massentierhaltung, deren Ende noch nicht abzusehen ist, führt zu Geruchsbelästigungen, zu verstärktem Maisanbau und zu Schäden an den Wirtschaftswegen durch den Einsatz immer größerer Maschinen. Die Entwicklungsmöglichkeiten der Gemeinde sind eingeschränkt, und auch unserere münsterländische Parklandschaft geht dabei vor die Hunde. Die Heidener SPD hat die Problematik in einer Podiumsveranstaltung einer größeren Öffentlichkeit nahe gebracht. Leider gibt es auf kommunaler Ebene kaum Möglichkeiten, dieser unseligen Entwicklung Einhalt zu gebieten. Dazu begünstigen die geltenden Gesetze einfach zu sehr diejenigen, die auf immer größere Einheiten bei der Massentierhaltung setzen.

Nun gibt es einen neuen Skandal in der Hähnchenmast: Eine Studie des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) hat ergeben, dass rund die Hälfte aller Hähnchen in deutschen Supermärkten und Discountern mit Antibiotika resistenten Keimen belastet ist. Spätestens jetzt müsste dem letzten "Fan" der Massentierhaltung klar sein, welch gefährliche Zeitbombe sich hier für unsere Gesundheit entwickelt. Schon jetzt sterben jährlich 15.000 Menschen in der Bundesrepublik, weil sie sich mit multiresistenten Keimen infiziert haben. Eine neue Runde im Kampf gegen die immer größeren Einheiten in der Nutztierzucht, die letzten Endes auch das Ende des bäuerlichen Wirtschaftsform bedeutet, ist eingeleitet. Bereits Mitte letzten Jahres hat sich die SPD-Bundestagsfraktion in einem Antrag für die Begrenzung der Intensivtierhaltung eingesetzt. Wenn diese Forderungen Gesetz würden, hätten wir endlich auch in Heiden wirksame Instrumente, um den Ausverkauf unserer Landschaft, die ja auch noch für den Tourismus attraktiv sein soll, zu stoppen.

Wenn Sie den Aufruf des BUND unterstützen wollen, der die Lebensmittelkonzerne Lidl, Edeka und Rewe auffordert, belastetes Fleich sofort aus den Regalen zu nehmen und Druck auf die Fleischkonzenre zu machen, dann klicken Sie diesen Link an.


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26.01.2012 (Do),  19:30 Uhr:  Arbeitsgruppe "Auswertung der Fragebogenaktion" im AWO-Begegnungszentrum

 

30.01.2012 (Mi),  19:30 Uhr: SPD-Vorstandssitzung im AWO-Begegnungszentrum

 

 

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